50 Jahre Prosempachersee

Feiern Sie mit uns!


Am 7. April 1966 grün­de­ten 40 Per­so­nen im Hotel Hir­schen in Sur­see den Ver­ein “Pro Sem­pa­cher­see – Ver­ei­ni­gung zum Schutze des Sem­pa­cher­sees“.
» siehe Chro­nik 50 Jahre Pro­s­em­pa­cher­see


Pro Sem­pa­cher­see fei­ert den 50. Geburts­tag mit der Bevöl­ke­rung am Sams­tag 17. Sep­tem­ber ab 14 Uhr in Ober­kirch. Beim Fes­tort in Müni­gen, beim Suren­knie in der Nähe der Calida, ist ein Fest­zelt auf­ge­stellt.
» siehe Plan


Fest­red­ner sind der Gemein­de­prä­si­dent von Ober­kirch Ernst Roth und der Sem­pa­cher Stadt­prä­si­dent Franz Schweg­ler.


Es wird ein Kunst­ob­jekt des Künst­lers Kari Jol­ler der Öffent­lich­keit über­ge­ben.
«Das archai­sche Kunst­werk ist ver­gäng­lich, es wird nach und nach gewollt zer­fal­len»
» Hier eine Kost­probe


Musi­ka­li­sch umrahmt wird das Jubi­läum von And­rea Tschudi am Piano und Gesang.


Gela­dene und ange­mel­dete Gäste tref­fen sich nach der Ver­an­stal­tung zu einem Apéro im Fest­zelt.
» Hier zur Anmel­dung (bis 25. August 2016)

Wir feiern eine spannende Geschichte

In den dreis­si­ger Jah­ren begann an den noch völ­lig unbe­rühr­ten Ufern des Sem­pa­cher­sees eine rege und teil- weise unkon­trol­lierte Bau­tä­tig­keit. 1944 erliess der Regie­rungs­rat des Kan­tons Luzern eine erste „Ver­ord­nung zum Schutze des Sem­pa­cher­sees und sei­ner Ufer“. Eine 1945 gegrün­dete Ver­ei­ni­gung ver­suchte, die Ein­hal­tung die­ser Ver­ord­nung durch­zu­set­zen und Miss­ach­tun­gen zu bean­stan­den. Es for­mierte sich jedoch Wider­stand der Grund­be­sit­zer und Gemein­de­be­hör­den, was 1949 bereits zum Unter­gang der Ver­ei­ni­gung führte.

Um die­ses Recht nut­zen zu kön­nen, kam es 1966 in Sur­see zur Grün­dung der heu­ti­gen Ver­ei­ni­gung Pro Sem­pa­cher­see. Schon nach einem Jahr zählte sie 226 Mit­glie­der. Auf­grund eines Beschlus­ses des Regie­rungs­ra­tes des Kan­tons Luzern von 1970 wurde die Ver­ei­ni­gung zudem offi­zi­ell ermäch­tigt, die Auf­sicht über das geschützte Gebiet des Sem­pa­cher­sees aus­zu­üben.

Kon­zen­trierte sich die poli­ti­sch unab­hän­gige Ver­ei­ni­gung in den ers­ten Jah­ren vor allem auf diese Kon­troll- und Über­wa­chungs­auf­ga­ben, haben zusätz­lich auch die Bewusst­seins­för­de­rung für öko­lo­gi­sche Zusam­men­hänge und eine zeit­ge­mässe Öffent­lich­keits­ar­beit an Bedeu­tung gewon­nen. So erstellte Pro Sem­pa­cher­see anläss­lich der 700-Jahr-Feier der Eid­ge­nos­sen­schaft die Infor­ma­ti­ons­ta­feln ent­lang eines Rund­we­ges um den See. In der „Schlichti“ (ehe­ma­lige Mili­tär­an­lage) betei­ligte sich unsere Ver­ei­ni­gung an der Rea­li­sie­rung eines Lern­or­tes für Schu­len.

1994 erhielt Pro Sem­pa­cher­see den Preis der Stif­tung „Luzern-Lebens­raum für die Zukunft“ für ihren lang­jäh­ri­gen unei­gen­nüt­zi­gen Ein­satz zur mög­lichst natur­na­hen Erhal­tung des Sem­pa­cher­sees, sei­ner Ufer und sei­nes Ein­zugs­ge­bie­tes als Lebens­raum für Men­sch, Tier und Pflanze.

2002 reichte unsere Ver­ei­ni­gung eine Peti­tion mit über 5000 Unter­schrif­ten gegen eine Per­so­nen­schiff­fahrt auf dem Sem­pa­cher­see ein. Nach jah­re­lan­gem Kampf gegen die­ses Pro­jekt wurde 2011 das Bewil­li­gungs­ge­such für das „Sem­pi­schiff“ zurück­ge­zo­gen.

Mit der Schutz­ver­ord­nung aus dem Jahre 2003 sol­len der Sem­pa­cher­see und seine Ufer lang­fris­tig geschützt und die ein­zel­nen Nut­zun­gen bes­ser als bis­her gegen- ein­an­der abge­grenzt wer­den. Doch der Sied­lungs­raum um den Sem­pa­cher­see ist in der Zwi­schen­zeit enorm gewach­sen. Aus die­sem Grund ergänzte Pro Sem­pa­cher­see 2013 die Sta­tu­ten mit dem Zusatz, die Land­schaft und deren Cha­rak­ter zu erhal­ten, vor nach­tei­li­gen Ver­än­de­run­gen und vor Zer­sie­de­lung zu bewah­ren, sowie land­schaft­lich auf­zu­wer­ten.

Pro Sempachersee

Vereinigung zum Schutze des Sempachersees

Unsere Ziele sind

Schutz des Sem­pa­cher­sees und sei­nes Ein­zugs­ge­bie­tes, sei­nes Was­sers, sei­ner Ufer
Erhal­tung einer natur­na­hen Land­schaft
Behe­bung vor­han­de­ner Schä­den und Revi­ta­li­sie­run­gen im See- und Ufer­be­reich
Mass­volle und geord­nete Nut­zung durch Tou­ris­mus und Erho­lungs­su­chende
Ver­ständ­nis und Ach­tung gegen­über der Natur und Land­schaft

Tätigkeiten

Wir orga­ni­sie­ren Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen, Füh­run­gen und Exkur­sio­nen
Wir ver­fas­sen Stel­lung­nah­men zu Geset­zes- und Ver­ord­nungs­ent­wür­fen
Wir über­prü­fen Bau­pro­jekte
Wir ori­en­tie­ren über Medien
Wir arbei­ten mit ziel­ver­wand­ten Orga­ni­sa­tio­nen zusam­men
Wir über­wa­chen im Auf­trag des Kan­tons die Ein­hal­tung der Schutz­ver­ord­nung